BundesligaEintracht Frankfurt

Warnzeichen für Krösche: Hütter drückt den Notfallknopf

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Adi Hütter ist mit der Kaderplanung bei Eintracht Frankfurt unzufrieden. Das lässt er nun auch die Öffentlichkeit wissen. Es ist eine klare Botschaft an die Klub-Bosse.

Nach einer turbulenten Saison, die darin endete, die Qualifikation für den Europacup zu verpassen, will Eintracht Frankfurt in der neuen Spielzeit auf Ruhe und Geschlossenheit setzen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Hütter feiert Comeback bei Eintracht

Hoffnungsträger ist dabei Comeback-Trainer Adi Hütter. Doch der Trainer der Hessen hat nun in Sachen Kaderplanung den Notfallknopf gedrückt. „Der Kader ist noch nicht so, wie ich ihn mir vorstelle“, sagte er nach dem 2:0-Testspielsieg gegen Hull City.

Was zunächst wie eine Floskel klingt, ist im diplomatischen Fußballjargon als deutliches Warnzeichen an die Klub-Bosse zu verstehen. Die Botschaft richtet sich vor allem an Sportvorstand Markus Krösche.

Krösche war zuletzt quasi im Formtief

Der Rekordverkäufer befindet sich seit einem Jahr in einem Leistungstief. Nun fällt es Krösche schwer, die richtigen Spieler zu verkaufen und einzukaufen. Natürlich hängt dies auch mit den Vorgaben des Aufsichtsrats der Eintracht zusammen, der Krösche stets zu einem hohen Transferüberschuss verpflichtet.

Dennoch braucht Coach Hütter nun einen Kader, der deutlich kleiner, dafür aber qualitativ hochwertig besetzt ist. Die kommenden Tage werden für die Eintracht-Bosse viel Arbeit bereithalten. Ihr Wunschtrainer hat ihnen nämlich ein deutliches Warnsignal gesendet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert