„Wir haben jetzt die Rahmenbedingungen“: Leitl macht Hertha-Fans Hoffnung

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Hertha BSC hat den Kader noch längst nicht vollständig zusammengestellt. Trainer Stefan Leitl sieht inzwischen die Voraussetzungen für weitere Verpflichtungen gegeben.
Auch die Vergabe der Trikotnummern deutet darauf hin, dass noch etwas passieren könnte. Bislang hat Hertha BSC trotz 13 Abgängen mit Oluwaseun Adewumi erst einen externen Neuzugang präsentiert. Der ausgeliehene Flügelspieler gilt zudem eher als Perspektivspieler denn als sofortige Verstärkung für die Startelf.
Leitl sieht Spielraum für weitere Transfers
Vor dem Saisonauftakt beim VfL Bochum machte Leitl gegenüber Sky Hoffnung auf weitere Neuzugänge. „Wir haben jetzt die Rahmenbedingungen, Spieler zu verpflichten“, erklärte der Hertha-Coach. Nun müssten die Verantwortlichen passende Kandidaten finden und von einem Wechsel nach Berlin überzeugen. Leitl kennt die schwierigen Abläufe bereits: „Das ist jetzt meine dritte Transferperiode bei Hertha, das ist nichts Neues für mich.“
Drei prominente Nummern bleiben frei
Ein mögliches Indiz für weitere Verpflichtungen liefert die Vergabe der Rückennummern. Wie die Bild berichtet, wurden die Nummern 1, 9 und 10 zunächst nicht vergeben. Damit bleiben ausgerechnet die klassischen Nummern des Stammtorhüters, des Mittelstürmers und des Spielmachers unbesetzt.
Ob Hertha sie tatsächlich für mögliche Neuzugänge reserviert, ist nicht bekannt. Zu den offenen Baustellen im Kader würde es allerdings passen. Nach dem Verkauf von Tjark Ernst sucht Hertha weiterhin einen Torhüter. Marius Gersbeck dürfte zunächst beginnen, behält jedoch die Nummer 35. Auch im Angriff sowie im kreativen Mittelfeld könnte der Hauptstadtklub also noch nachlegen.