Bayern will drei Stars noch loswerden: Das bremst die Verkäufe

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der FC Bayern München möchte João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza noch in diesem Transferfenster abgeben. Die Suche nach Abnehmern gestaltet sich jedoch schwierig, vor allem die hohen Gehälter und Ablöseforderungen bremsen wohl mögliche Wechsel.
Nach Informationen des „Bayern-Insider“-Podcasts der Bild sollen alle drei Spieler den Rekordmeister möglichst noch in diesem Sommer verlassen. Konkrete Lösungen zeichnen sich bislang für die Münchener allerdings nur bedingt ab.
Benfica kämpft um Palhinha
Die größten Hoffnungen auf einen zeitnahen Verkauf bestehen bei João Palhinha. Nach Angaben der portugiesischen Zeitung „A Bola“ möchte Benfica Lissabon den 31-Jährigen verpflichten und die Verhandlungen möglichst bis zum ersten Saisonspiel am Sonntag abschließen.
Bei der Ablöse liegen beide Vereine jedoch noch auseinander. Während Bayern 25 Millionen Euro fordert, soll Benfica bislang lediglich wohl 20 Millionen Euro bieten. Hinzu kommt Palhinhas Gehalt, das in München bei 8,5 Millionen Euro liegen und durch Bonuszahlungen auf bis zu zehn Millionen Euro steigen kann. Auch Aston Villa beschäftigt sich mit dem Mittelfeldspieler. Der Kontakt könnte rund um das Testspiel der beiden Vereine am Freitag in Hongkong noch intensiviert werden.
Boey und Zaragoza warten auf Angebote
Bei Sacha Boey ist die Lage schwieriger. Gerüchte über einen Wechsel zum Paris FC entsprechen dem Bericht zufolge nicht der Wahrheit. Bayern möchte den Rechtsverteidiger angesichts der einst gezahlten Ablöse von 30 Millionen Euro nicht deutlich unter Wert abgeben. Interessierte Klubs wissen allerdings, dass der Franzose den Verein verlassen darf, und versuchen offenbar, den Preis zu drücken.
Auch für Bryan Zaragoza gibt es bislang keine konkrete Anfrage. Der Spanier möchte seinen bis 2029 laufenden Vertrag jedoch nicht einfach aussitzen und sucht gemeinsam mit seinen Beratern nach einer Lösung. Nach mehreren Leihstationen bei Osasuna, Celta Vigo und der AS Rom konnte sich Zaragoza bislang nicht nachhaltig empfehlen. Sein Wunsch nach regelmäßiger Spielzeit könnte dennoch dafür sorgen, dass vor dem Ende der Transferperiode Bewegung in die Personalie kommt.