„Angsthasenlösung“: Harte Kritik an Hütter-Comeback

Adi Hütter war von 2018 bis 2021 schon mal Trainer der Eintracht. Bild: Gualter Fatia/Getty Images
Das Comeback von Adi Hütter bei der Eintracht sorgt für unterschiedliche Meinungen.
Adi Hütter ist zurück auf der Trainerbank von Eintracht Frankfurt. Einerseits wirkt die Verpflichtung von Hütter schlüssig, andererseits zeigt die Fußball-Historie der Eintracht, dass Trainer-Comebacks selten von Erfolg gekrönt sind.
Hütter wechselte 2021 nach Gladbach
Auch in der deutschen Presselandschaft stößt das Hütter-Comeback auf geteilte Meinungen. Sport1 spricht in einem Kommentar sogar von einer „Angsthasenlösung“. Sinngemäß geht es darum, dass Adi Hütter mit seinem Abgang 2021 Funktionäre und Fans der Eintracht vor den Kopf gestoßen hatte. Nun, so der Kommentar, wähle man mit Hütter die sichere Lösung, weil man wisse, was man von dem Österreicher erwarten könne.
„Doch wirkt es, als wäre man eingeknickt. Ausgerechnet Hütter – derjenige, der der Eintracht eiskalt den Rücken gekehrt hatte“, heißt es weiter. Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Verpflichtung von Hütter dagegen sehr positiv. „Die Wahl Adi Hütter ist absolut richtig“, lautet die Überschrift. Die Meinung wird ausgeführt: „Hütter ist genau der Typ Trainer, der gebraucht wird, um die Scherben zusammenzukehren. Denn er ist der König der Kabine, ihm tanzt niemand auf der Nase herum, er sorgt für Ordnung und auch Zucht.“
Bleibt nun abzuwarten, wie sich die Eintracht unter Hütter tatsächlich entwickeln wird.