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Medien: FIFA öffnet brisante Akten unter strengen Auflagen

Bild: Robert Hradil/Getty Images

Die UEFA verlangt Aufklärung über gescheiterte Investorenpläne. Nun bietet die FIFA einen Einblick an, der an klare Bedingungen geknüpft ist.

Im Streit um Gianni Infantinos gescheiterte Investorenpläne bewegt sich die FIFA. Der Weltverband hat den Mitgliedern seines Councils Einsicht in wichtige Unterlagen zugesagt. Wie die BBC berichtet, geht dies aus einem Schreiben von Generalsekretär Mattias Grafström hervor, das dem Sender vorliegt.

Einsicht nur vor Ort in Zürich

Generalsekretär Mattias Grafström informierte die Council-Mitglieder demnach am Montag über das Angebot. Die Dokumente sollen ausschließlich am FIFA-Hauptsitz in Zürich und unter strengen Vertraulichkeitsauflagen eingesehen werden können. Interessierte Mitglieder müssen sich bis zum 16. November melden. Welche Unterlagen konkret zugänglich gemacht werden, blieb zunächst offen.

Die Zusage erfolgte am Tag einer von der UEFA gesetzten Frist. Der europäische Verband verlangt Auskunft über die Entstehung und Kontrolle des inzwischen aufgegebenen Vorhabens. Eine umfassende Antwort auf den Fragenkatalog steht allerdings noch aus. Laut Grafströms Schreiben arbeitet die FIFA-Verwaltung weiterhin daran; die Dokumenteneinsicht ersetzt diese Antwort somit nicht.

Infantino hatte geplant, 20 Prozent der kommerziellen Rechte an der WM und weiteren Wettbewerben für mehr als vier Milliarden Dollar an Investoren zu verkaufen. Nach massivem Widerstand wurde das Vorhaben zurückgezogen. Die UEFA bemüht sich dennoch in den USA um die Herausgabe von Beweismaterial und hat mögliche strafrechtliche Schritte in der Schweiz angekündigt.

Der Konflikt fällt in die Vorbereitung der nächsten FIFA-Präsidentenwahl. Infantino strebt im März 2027 eine weitere Amtszeit an. Die UEFA sucht nach Informationen von Sky News weiterhin einen Gegenkandidaten. Die Nominierungsfrist endet am 18. November.

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