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Gegen Bayerns Druck rückt ein BVB-Neuzugang in den Mittelpunkt

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Dortmunds Pokalsieg offenbarte ein Problem, das in München gefährlich werden kann. Für eine Lösung rückt Joey Veerman in den Mittelpunkt.

Beim FC Bayern wartet auf Borussia Dortmund ein Belastungstest für das Mittelfeld. Der knappe Pokalsieg gegen Werder Bremen zeigte, wie eng defensive Stabilität und ein geordneter Spielaufbau zusammenhängen.

Dortmunds Kontrollverlust als Warnsignal

Beim 3:2 gegen Bremen verspielte der BVB eine 2:0-Führung, ehe Marcel Sabitzer in der Nachspielzeit traf. „Wir waren viel zu offen, die Bremer sind vier-, fünfmal durch die Mitte durchgebrochen“, bemängelte Niko Kovac anschließend im ZDF. Für die Aufgabe in München ergibt sich daraus eine klare Anforderung: Zwischen Mittelfeld und Abwehr dürfen sich solche Wege nicht erneut öffnen.

Allerdings beginnt die Absicherung schon mit dem eigenen Ballbesitz. „Nach dem Elfer sind wir einfach ins Schwanken gekommen, haben viele lange Bälle gespielt, viele zweite Bälle verloren“, erklärte Nico Schlotterbeck laut sport.de.

Genau darin liegt eine Gefahr für das Bayern-Spiel: Befreiungsschläge bringen wenig Entlastung, wenn anschließend der Gegner wieder an den Ball kommt. Dortmund braucht deshalb auch unter Druck kurze Anspielmöglichkeiten. Wird der lange Ball notwendig, müssen genügend Mitspieler nachrücken, um die zweiten Bälle zu sichern.

Veerman soll Dortmund Entlastung verschaffen

Eine wichtige Rolle könnte dabei Joey Veerman übernehmen. „Es kann in solch einem Spiel von Bedeutung sein, Ballsicherheit zu nutzen, um den Druck des FC Bayern München zu überspielen“, sagte Kovac vor dem Topspiel laut dem BVB-Pressekonferenzbericht über den Niederländer. Damit benennt der Trainer eine Aufgabe, die über das Schließen von Lücken hinausgeht. Dortmund muss sich aus dem Münchner Druck lösen können, um selbst ins Angriffsspiel zu kommen.

Veerman allein kann diese Entlastung allerdings nicht herstellen. Er braucht Mitspieler, die sich anbieten, nach einem Pass wieder freilaufen und den Abstand zueinander halten. Gelingt es dem BVB, die erste Druckphase zu überwinden, kann die Mannschaft gemeinsam nachrücken. Bleiben die Anspielstationen aus, droht dagegen jener Kreislauf aus langen Bällen, Ballverlusten und erneuter Abwehrarbeit, den Schlotterbeck nach dem Pokalspiel beschrieb.

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