Gute Erinnerungen, hohe Hürde: Hertha liegt der Betze

Bild: Maja Hitij/Getty Images
Kaiserslautern hat zu Hause noch kein Ligagegentor kassiert. Hertha reist dennoch mit guten Erinnerungen an den Betzenberg und einem möglichen Trumpf.
Hertha BSC trifft am heutigen Samstag um 13 Uhr auf die bislang beste Abwehr der 2. Bundesliga. Der 1. FC Kaiserslautern kassierte an den ersten neun Spieltagen lediglich vier Gegentore. Doch ausgerechnet gegen die Berliner lief es auf dem Betzenberg zuletzt regelmäßig schlecht.
Hertha gewann die letzten drei Gastspiele
Wie Sport1 berichtet, verlor Lautern die vergangenen drei Zweitliga-Heimspiele gegen Hertha. Auch die DFL bestätigt diese Serie. Überhaupt haben die Berliner im Unterhaus noch nie auf dem Betzenberg verloren: Aus fünf Begegnungen stehen drei Siege und zwei Unentschieden zu Buche. Der bislang letzte Lauterer Liga-Heimsieg gegen Hertha stammt aus November 2003, damals erzielte Miroslav Klose beim 4:2 drei Tore.
Schuler könnte gegen seinen Ex-Klub gefragt sein
Eine mögliche Antwort hat Stefan Leitl im eigenen Kader. Luca Schuler erzielte in seinen vergangenen vier Pflichtspielen gegen Kaiserslautern fünf Tore, wie die DFL festhält. Der Angreifer kommt für die Startelf infrage, nachdem Sebastian Grønning beim Pokalsieg in Oldenburg durchgespielt hatte. Eine Entscheidung über die Besetzung des Sturmzentrums ist damit noch nicht vorweggenommen.
Auch Leitl lässt sich von den guten Erinnerungen nicht blenden. „Die letzten Ergebnisse des FCK in Nürnberg und Hannover sprechen für sich. Es ist eine Mannschaft, die sehr schwer zu bespielen ist“, erklärte der Trainer. Hertha bringt als ungeschlagener Tabellenführer dennoch genügend Selbstvertrauen für den nächsten Anlauf mit.