BundesligaVfB Stuttgart

Nach nächstem Rückschlag: Hoeneß nimmt sich seine Mannschaft vor

Bild: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Nach dem 2:3 gegen Gladbach spricht Sebastian Hoeneß länger zu seiner Mannschaft. Eine vergebene Chance beschäftigt den VfB-Trainer besonders.

Sebastian Hoeneß hat nach der nächsten Bundesliga-Niederlage des VfB Stuttgart unmittelbar reagiert. Nach dem 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach hielt der Trainer eine längere Kabinenansprache. Mit sechs Punkten aus sieben Partien erleben die Schwaben ihren schwächsten Ligastart seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2023.

Hoeneß sah unmittelbaren Handlungsbedarf

„Was ich der Mannschaft gesagt habe, werde ich natürlich nicht verraten. Das bleibt in der Kabine. Aber das ist selbstverständlich eine Situation, in der man direkt einwirken muss“, erklärte Hoeneß bei Sky, wie Transfermarkt berichtet.

Dabei hatte Stuttgart gegen das zuvor punktlose Schlusslicht früh geführt. Ermedin Demirovic traf bereits in der fünften Minute. Eine weitere Gelegenheit ließ Ramon Hendriks jedoch ungenutzt. Für Hoeneß eine entscheidende Szene.

„Ich gehe davon aus, das ist natürlich hypothetisch, dass es danach eher darum gegangen wäre, ob Gladbach auch mental noch dagegenhalten kann, wenn er diese Chance nutzt“, sagte der 44-Jährige. Stattdessen glich Joe Scally vor der Pause aus. Shuto Machino und Wael Mohya drehten die Partie anschließend zugunsten der Gäste. Demirovics zweiter Treffer reichte dem VfB lediglich zum Anschluss.

Gladbach beeindruckt mit Einsatzbereitschaft

Trotz der eigenen Enttäuschung würdigte Hoeneß den Gegner ausdrücklich: „Erst einmal ein großes Kompliment an Gladbach. Sie sind 128 Kilometer gelaufen, einige Kilometer mehr als wir, haben eine echte Wagenburg-Mentalität gezeigt und alles reingehauen.“ Der Borussia hatten zehn Spieler gefehlt.

Wie unterschiedlich Stuttgarts Saison bislang verläuft, zeigt der Blick auf die Champions League: Dort hat der VfB nach dem 1:1 gegen Atlético Madrid bereits sieben Punkte gesammelt, einen mehr als in der Bundesliga.

Zeit für eine längere Aufarbeitung bleibt kaum. Am Mittwoch wartet im DFB-Pokal der SC Paderborn. Anschließend stehen in der Liga die Begegnungen mit Bayer Leverkusen und Werder Bremen an.

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