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Vor dem Clásico: Bei diesen Zahlen liegt Real weit vor Barça!

Bild: David Ramos/Getty Images

Real Madrid und Barcelona setzen beim Kaderbau unterschiedliche Schwerpunkte. Ein Vergleich vor dem Clásico zeigt einen erheblichen Abstand.

Real Madrid geht mit einem deutlich teurer zusammengestellten Kader in den Clásico gegen den FC Barcelona. Nach einer Gegenüberstellung von Mundo Deportivo kosteten die aktuellen Real-Spieler zusammen 875,9 Millionen Euro an Ablösen. Bei den Katalanen sind es 436,1 Millionen Euro – weniger als die Hälfte.

Fast 440 Millionen Euro Unterschied

Die Differenz beträgt 439,8 Millionen Euro. Ein wesentlicher Grund dafür ist Barcelonas Nachwuchsarbeit: Laut dem Bericht kommen in dieser Saison durchschnittlich fünf selbst ausgebildete Spieler pro Partie zum Einsatz. Real setzt beim Aufbau seiner Mannschaft stärker auf Verpflichtungen von außerhalb.

Auch im vergangenen Sommer investierten die Madrilenen kräftig. Allein Yan Diomande kostete dem Bericht zufolge 130 Millionen Euro, Marc Cucurella weitere 55 Millionen. Bernardo Silva und Ibrahima Konaté kamen ablösefrei, erhielten allerdings Handgelder.

Barcelona verstärkte sich ebenfalls mit namhaften Zugängen. Anthony Gordon schlug mit 70 Millionen Euro zu Buche, Rodri mit 60 Millionen. Für den früheren Dortmunder Karim Adeyemi nennt Mundo Deportivo eine Ablöse von 22 Millionen Euro.

Beim Marktwert fällt der Abstand kleiner aus

Die zusammengerechneten Ablösen sind allerdings vom geschätzten Marktwert zu unterscheiden. Hier liegen die Mannschaften deutlich näher beieinander: Unter Berufung auf Transfermarkt beziffert die Zeitung Reals Kaderwert auf 1,498 Milliarden Euro, Barcelonas auf rund 1,296 Milliarden.

Mit Lamine Yamal besitzt Barça demnach sogar den wertvollsten Einzelspieler des Vergleichs. Der Offensivstar wird mit 220 Millionen Euro geführt, Reals Kylian Mbappé mit 200 Millionen.

Auch beim Durchschnittsalter liegen die Rivalen enger zusammen, als die unterschiedlichen Ansätze vermuten lassen: Barcelona kommt auf 24,7 Jahre, Real auf 25,5. Der größte Abstand zeigt sich damit bei den gezahlten Ablösen – während Barcelonas Eigengewächse den geschätzten Wert des Kaders erheblich steigern.

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