BundesligaWerder Bremen

Nach Kritik an Werder-Stürmer: Thioune sieht sich missverstanden

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Cedric Itten wartet bei Werder noch auf sein erstes Tor. Nach deutlichen Worten zum Stürmer erklärt Daniel Thioune nun, was ihm wichtig ist.

Daniel Thioune hat seine Kritik an Werder-Stürmer Cedric Itten zurückgenommen. Nach dem 2:2 gegen den SC Paderborn hatte der Trainer mehr Torgefahr und Präsenz vom Schweizer eingefordert. Nun stellt er klar, dass seine Aussagen einen falschen Eindruck vermittelt hätten.

Thioune nimmt seine Kritik an Itten zurück

„Ich bin völlig falsch verstanden worden, aber vielleicht habe ich mich sehr schlecht ausgedrückt“, sagte Thioune laut Bild. „Fälschlicherweise ist ein Bild entstanden, dass dieser Spieler A nicht die Qualität besitzt und B nicht auf den Platz gehört – und das ist überhaupt nicht der Fall.“

Zuvor hatte der 52-Jährige nach Ittens rund halbstündigem Einsatz gegen Paderborn bemängelt, dass der Angreifer ohne Abschluss geblieben war. „Ich hätte mir ein bisschen mehr Präsenz in der Box gewünscht“, hatte Thioune erklärt.

Seine jüngsten Worte fallen deutlich anders aus: „Deshalb nochmal zurückgenommen: Der Junge macht einen richtig guten Job!“ Auch dessen Bedeutung für die Mannschaft unterstrich der Werder-Coach: „Er gibt uns außerhalb des Feldes unheimlich viel und hat auch auf dem Platz eine gute Qualität.“

Hinter Füllkrug bleibt bislang die Jokerrolle

Sportlich muss sich Itten bislang hinter Niclas Füllkrug einordnen. Der 29-Jährige kam in dieser Saison erst auf 111 Einsatzminuten und wartet noch auf seinen ersten Werder-Treffer.

Im Sommer war er ablösefrei von Fortuna Düsseldorf nach Bremen gewechselt. Für die Fortuna hatte er zuvor 15 Zweitligatore erzielt, den Abstieg aber nicht verhindern können. Gegen Paderborn erhielt er eine längere Gelegenheit, sich zu zeigen. Trotz des ausgebliebenen Torerfolgs hält Thioune an ihm fest.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert