Bayerns Millionen-Deal sorgt bei Bundesliga-Boss für klare Reaktion

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Bayern nimmt durch einen Anteilsverkauf 250 Millionen Euro ein. Eintracht-Chef Axel Hellmann sieht darin mehr als einen Erfolg des Rekordmeisters.
Der Verkauf weiterer Anteile an der Fußball-AG bringt dem FC Bayern 250 Millionen Euro ein. Die Viessmann Generations Group übernimmt dafür fünf Prozent. Eintracht Frankfurts Vorstandschef Axel Hellmann hat den Deal nun ausdrücklich gelobt und zugleich erklärt, welche Bedeutung er für die übrigen Bundesligisten haben könnte.
Hellmann gratuliert dem FC Bayern
„Da kann ich nur gratulieren. In diesen Zeiten einen solchen Wert zu erzielen und zu platzieren, ist beachtlich“, sagte Hellmann der Bild. Sein Urteil: „Ich kann nur sagen: Gut gemacht. Für mich ist das auch ein positives Signal für die gesamte Bundesliga.“
Der Eintracht-CEO, der auch dem Bundesliga-Präsidium angehört, verbindet damit eine grundsätzliche Botschaft zur Finanzierung der Vereine. „Wir können daraus in der Liga alle den Schluss ziehen, dass Beteiligungen auch unter Beachtung von 50+1 möglich sind.“
Hellmann sieht sich durch den Bayern-Deal in seiner bisherigen Haltung bestätigt. Investitionen und eine starke Stellung des Vereins ließen sich miteinander verbinden. Frisches Kapital müsse demnach nicht bedeuten, die Kontrolle über den eigenen Klub aufzugeben.
Für Hellmann kommt es auf die Bedingungen an
Entscheidend sei allerdings, wie eine Beteiligung ausgestaltet werde. Hellmann verwies auf die Rahmenbedingungen, klare Zuständigkeiten und eine frühzeitige Kommunikation. Auch die Auswahl der Investoren spiele eine zentrale Rolle.
„Wenn man Investoren aus einem vertrauenswürdigen Umfeld auswählt, bei denen man weiß, dass sie dem Verein nichts Böses wollen, ist das eine wichtige Grundvoraussetzung“, erklärte er. Ebenso müsse feststehen, wer die Entscheidungen treffe und wie die Verantwortlichkeiten verteilt seien.
Diesen Ansatz will Hellmann auch bei Eintracht Frankfurt weiterverfolgen. Der Bayern-Deal dient ihm dabei als Beispiel dafür, wie sich zusätzliches Kapital und die bestehenden Strukturen des deutschen Vereinsfußballs zusammenbringen lassen.