Nach Gladbach-Pleite geht Wohlgemuth mit dem VfB hart ins Gericht

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images
Stuttgart verliert gegen das bisher punktlose Schlusslicht. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth findet anschließend klare Worte für den Einbruch.
Der VfB Stuttgart hat gegen Borussia Mönchengladbach den nächsten Rückschlag in der Bundesliga kassiert. Trotz früher Führung durch Ermedin Demirovic verloren die Schwaben ihr Heimspiel mit 2:3. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth kritisierte anschließend vor allem, wie seine Mannschaft die Kontrolle über die Partie aus der Hand gegeben hatte.
Wohlgemuth bemängelt fehlende Gegenwehr
„Wir haben heute zwei Gesichter gesehen. Wir haben uns gegen die Negativentwicklung innerhalb des Spiels zu wenig gestemmt“, sagte Wohlgemuth laut den Stuttgarter Nachrichten. Dabei hatte der VfB zunächst die Gelegenheit, sich einen deutlicheren Vorsprung zu verschaffen. „In der ersten Hälfte hätten wir höher führen können.“
Statt nachzulegen, verloren die Gastgeber jedoch zunehmend den Zugriff. Wohlgemuth machte den Bruch im Stuttgarter Spiel konkret fest: „Wir verändern dann den Rhythmus nach 30 Minuten, haben keinen richtigen Zugriff mehr, variieren nicht mehr im Tempo.“
VfB-Sportchef spricht von einem Tiefpunkt
Für den Sportvorstand hatte Stuttgart damit selbst dazu beigetragen, dass der zuvor sechsmal geschlagene Tabellenletzte zurückfand. „Die Gladbacher haben wir dann aufgebaut. Da haben wir nicht mehr die richtigen Mittel entgegengesetzt“, bemängelte Wohlgemuth.
Sein Urteil fiel entsprechend deutlich aus: „Das ist innerhalb des Bundesliga-Wettbewerbs ein Tiefpunkt.“ Für den VfB war es bereits die fünfte Niederlage im siebten Ligaspiel. Auch Demirovics zweiter Treffer konnte daran nichts mehr ändern. Nach dem überzeugenden 1:1 gegen Atlético Madrid in der Champions League folgte damit erneut eine Enttäuschung im Ligaalltag.