Markus Söder beansprucht Anteil am Sextuple-Erfolg des FC Bayern

Bild: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images
2020 gewann der FC Bayern in der Corona-Zeit alle wichtigen Titel. Nun erinnert der bayerische Ministerpräsident Markus Söder daran, dass auch er seinen Anteil an dem Erfolg hat.
2020 gewann der FC Bayern das Sextuple. Dafür ließen sich der Klub und zahlreiche Spieler feiern. In der Folge gab es für viele Stars überbezahlte Langzeitverträge, denn was vielen erst später klar wurde:
Champions League als Mini-Turnier
Die Münchner holten den Champions-League-Titel unter besonderen Bedingungen – einem Miniturnier innerhalb weniger Tage und ohne Zuschauer. Der Leistung gebührte natürlich Anerkennung, aber sie durfte nicht mit einem gewöhnlichen CL-Sieg gleichgesetzt werden. Zumal die Münchner noch einen großen Vorteil besaßen, auf den nun der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in der Sky-Sendung „Triple“ aufmerksam machte:
„Das war natürlich eine ganz schwierige Zeit für alle Beteiligten“, leitete Söder ein und führte aus: „Wobei ich glaube – das nehme ich für mich ein bisschen in Anspruch –, dass ich einer derjenigen war, der mit dafür gesorgt hat. Kollege Armin Laschet damals auch, wir haben beide damals sehr dafür geworben, dass man der Fußball-Bundesliga einen früheren Start ermöglicht. Deswegen war die Bundesliga stärker. Ich glaube, dass diese sechs Titel, die man dann gewonnen hat unter Hansi Flick, auch daher kamen, dass wir eher im Training waren als die ganzen anderen. Da haben wir damals auch Barcelona 8:2 geschlagen bei diesem kleinen Turnier.“
Bundesliga mit Re-Start 2020
Zur Erinnerung: Die Bundesliga war die erste Liga der Welt, die ihren Spielbetrieb wieder aufnahm. In der Folge waren Fitness- und Spielpraxisvorteile gegenüber der europäischen Konkurrenz zu erkennen. Söder macht nun deutlich, dass er ein Wegbereiter für diese Rahmenbedingungen war – und damit einen Anteil am Sextuple-Erfolg des FC Bayern hat.