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Können die jungen Fohlen für Gladbachs Klassenerhalt sorgen?

Bild: Pau Barrena/Getty Images

Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise. Aber können die jungen Fohlen dem Team Hoffnung schenken?

Präsident Rainer Bonhof wird von den Fans in einer Pressemitteilung angegriffen, der Borussia-Park ist bei Weitem nicht ausverkauft und die Mannschaft steht mit null Punkten am Tabellenende der Bundesliga: Borussia Mönchengladbach steckt im Chaos. Ein Chaos mit Ansage, das aufgrund der negativen Entwicklung in den vergangenen Jahren nur folgerichtig ist.

Entwicklung zum Besseren bei Gladbach?

Dennoch ist es oft so, dass sich am Tiefpunkt auch etwas zum Besseren entwickeln kann. Die Gladbacher Mannschaft war in die Jahre gekommen, es fehlten Talente und Spieler aus der eigenen Jugend. Am vergangenen Wochenende schickte Borussia Mönchengladbach gegen die TSG Hoffenheim (1:2) jedoch laut Bild-Zeitung die drittjüngste Mannschaft des Bundesliga-Spieltags ins Rennen. Das Durchschnittsalter lag bei 24,85 Jahren.

Der 22-jährige Zento Uno feierte sein Startelf-Debüt. Der eingewechselte Iaia Manco Danfa kam mit 19 Jahren zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Der 21 Jahre alte Fabio Chiarodia kämpfte sich zurück in die Startelf. Der 18-jährige Mathieu Nguefack wurde gegen Hoffenheim eingewechselt. Bei Supertalent Wael Mohya warten alle Beteiligten auf eine Leistungsexplosion. Immerhin gelang ihm das zwischenzeitliche 1:1 gegen Hoffenheim.

Mannschaft wird immer jünger

Gladbach hat von 30 Spielern nur noch sechs Profis, die über 30 Jahre alt sind. Zwei davon sind die Ersatztorhüter Tobias Sippel (38) und Daniel Batz (35). Dagegen sind acht Spieler noch unter 23 Jahre alt. Und diese jungen Fohlen bekommen nun auch ihre Einsatzzeiten. Der 22 Jahre alte Verteidiger Lukas Ullrich ist bereits Stammspieler. Chiarodia hat für die Gladbacher Profis insgesamt bereits 45 Pflichtspiele absolviert.

Es ist also nicht so, dass sich bei Gladbach nichts tut. Es wächst eine junge Garde heran, die wahrscheinlich noch etwas mehr Eingewöhnungszeit an die Bundesliga braucht. Wenn dann noch zwei, drei erfahrene Spieler (Tim Kleindienst, Florian Neuhaus und Kevin Diks) sie führen, kann sich zumindest in dieser Saison noch ein Modell entwickeln, das den Klassenerhalt erbringt. Denn es sind erst sechs Spieltage gespielt und das rettende Ufer ist nur fünf Punkte entfernt.

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