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Jetzt weiß Flick endgültig, was Barcelona zur Weltspitze fehlt

Bild: Franco Arland/Getty Images

Der FC Barcelona liefert eine starke Leistung bei CL-Champion Paris Saint-Germain ab, dennoch reicht es nicht für einen Punkt. Trainer Hansi Flick fehlt noch ein entscheidendes Element.

In der vergangenen Saison war das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern (5:4) das Spiel der Saison. Diese Partie hatte in allen Belangen Maßstäbe gesetzt.

PSG gegen Barca setzt Maßstäbe für die CL

Für die noch junge Saison 2026/27 darf das Match zwischen PSG und dem FC Barcelona am Dienstag als Messlatte für die Königsklasse gelten – Stand jetzt. Paris und Barca duellierten sich in einer atemberaubenden Partie, am Ende ging PSG mit 4:2 als verdienter Sieger vom Platz.

Der FC Barcelona und Trainer Hansi Flick wissen nun, was ihnen zur Weltspitze noch fehlt. Vor zwei Jahren schied man dramatisch gegen Inter Mailand im Halbfinale aus, letzte Saison stoppte dann überraschend Angstgegner Atlético Madrid die Katalanen. Dennoch wurde man jeweils das Gefühl nicht los, dass Barcelona eigentlich die bessere Mannschaft war.

Der unglaublich starke Liga-Auftakt von Barcelona mit 39 Toren ließ das Gefühl aufkommen, dass es Barca in dieser Saison wirklich mit den besten Teams in der Königsklasse aufnehmen und sich durchsetzen kann. Doch Paris war am Dienstag vor allem in einer Disziplin besser: PSG gab 13 Schüsse aufs Tor ab, Barca nur fünf. Bei den Torschüssen insgesamt war es fast ausgeglichen: 21:18.

PSG mit zwei Toren aus der Distanz

Barca ließ es zudem zu, dass PSG zwei Tore außerhalb des Strafraums erzielte. Die Barca-Verteidiger agierten zeitweise nur als Begleitschutz der PSG-Angreifer. In vielen anderen Bereichen, zum Beispiel der Laufleistung, waren beide Teams fast gleichauf.

Der deutliche Unterschied war demnach, dass PSG sich zwingendere Torchancen erarbeitete und in der Offensive abgeklärter und effizienter wirkte. Mehrere Paraden von Barca-Keeper Joan Garcia verhinderten Schlimmeres.

Im Kern geht es also weiterhin darum, dass Barcelona in der Defensive an Stabilität gewinnen muss. Durch die extrem offensive Ausrichtung und das hohe Pressing bleibt Barca für gegnerische Angriffe anfällig. Hansi Flick hat auch in seinem dritten Jahr noch kein Rezept gefunden, wie er seinem Team zumindest zeitweise zu mehr Balance verhilft. Sie ist aber unabdingbar, um den Titel in der Champions League zu gewinnen.

Im Saisonendspurt auf Topniveau könnte dieses Thema Barca wieder den Titel kosten, denn insgesamt bringt die Mannschaft vieles mit, um es in K.-o.-Spielen oder auf neutralem Boden auch mit Titelverteidiger PSG aufzunehmen.

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