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Die Konsequenzen für Eintracht Frankfurt nach dem Krösche-Abgang

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Markus Krösche ist nicht mehr Sportchef bei Eintracht Frankfurt. Für die Hessen gilt es zunächst, nun kleinere Brötchen zu backen.

Den Abschied von Markus Krösche als Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt nehmen viele Fans und Beobachter zwiespältig auf. Einerseits standen viele sportliche wie finanzielle Erfolge zu Buche, andererseits ging es seit rund 1,5 Jahren in allen Bereichen stetig bergab. Die Geschichte von Krösche und der Eintracht war wahrscheinlich auserzählt.

Emotionaler Abschied von Krösche

Der Abschied verlief nun auf der Mitgliederversammlung sehr emotional, Krösche kamen die Tränen. Nun aber gilt es für die Eintracht, sich neu aufzustellen. Ein neuer Sportchef wird gesucht, Ex-Profi Christoph Spycher gilt als Wunschkandidat.

Der Abgang von Krösche hat in jedem Fall Konsequenzen für die Eintracht. Definitiv wird es eine Änderung bei der Transferstrategie und Kaderplanung geben. Talente zum Billigtarif einkaufen und sie zwei Jahre später teuer wieder zu verkaufen – das kann und muss im Einzelfall noch klappen, aber als übergeordnetes Gesamtkonzept geht das Modell nicht mehr auf. Mit dem neuen Sportchef wird auch eine neue Transferstrategie folgen.

Förderung der Eintracht-Talente

Eine weitere Konsequenz dürfte sicherlich sein, dass die Eintracht nun endlich beginnen muss, wieder Spieler aus der eigenen Jugend in den Kader einzubauen. Das schafft wieder mehr Identifikation mit den Spielern und ist eine deutlich günstigere Variante. Dafür braucht es aber nun endlich das Zutrauen in das NLZ der Eintracht.

In einem oftmals unruhigen Traditionsverein war Krösche auch ein Ruhepol für die Eintracht. Ob ein Nachfolger Probleme ebenfalls so diplomatisch abmoderieren kann, darf bezweifelt werden. Die Gefahr besteht, dass wieder mehr Unruhe in den Verein einkehrt.

Vieles hängt auch mit dem sportlichen Erfolg zusammen. Dass Eintracht Frankfurt in den nächsten zwei Jahren wieder an den Champions-League-Plätzen anklopft, wirkt enorm schwer. Es wird schon eine Herausforderung sein, sich überhaupt für den Europacup zu qualifizieren.

Insgesamt heißt es nach dem Abgang von Krösche, dass sich die Eintracht darauf einstellen muss, wieder kleinere Brötchen zu backen. Darauf muss das Umfeld vorbereitet werden, damit die Unruhe im Verein nicht zum Chaos ausartet.

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