Borussia DortmundBundesliga

Mehr Schwung im Angriff: Kovacs BVB-Variante birgt ein Problem

Bild: Maryam Majd/Getty Images

Dortmunds Offensive zeigt in Baku neue Ansätze. Doch eine vielversprechende Variante stellt Niko Kovac zugleich vor eine personelle Frage.

Beim 2:1-Sieg gegen Sabah FK hat Borussia Dortmund mit zwei Angreifern neue Impulse gesetzt. Während Serhou Guirassy beide Treffer erzielte, verschaffte ihm Fábio Silva mit seinen Laufwegen zusätzliche Freiheiten. Für Trainer Niko Kovac bietet die Doppelspitze damit eine interessante Option, allerdings mit begrenzten Wechselmöglichkeiten.

Silva schafft Räume für Guirassy

Der Portugiese suchte gegen den aserbaidschanischen Meister häufig den Weg in die Tiefe. Guirassy konnte sich dadurch zurückfallen lassen und stärker am Spiel beteiligen. Die gegnerische Abwehr musste beide Stürmer im Blick behalten, statt sich allein auf Dortmunds Torjäger zu konzentrieren.

Wie Sport1 berichtet, profitierte Guirassy von Silvas Beweglichkeit. Gerade zu Beginn zeigte der BVB wieder mehr Spielfreude und Kreativität, nachdem die Mannschaft zuvor dreimal nacheinander ohne Sieg geblieben war.

Die beiden Angreifer ergänzten sich mit ihren unterschiedlichen Bewegungen. Guirassy erhielt mehr Raum, während Silva mit seinen Vorstößen die Defensive beschäftigte. Der Doppelpack des Mittelstürmers sicherte schließlich den wichtigen Auswärtserfolg.

Hinter dem Duo wird die Auswahl knapp

Will Kovac dauerhaft auf diese Formation setzen, stellt sich allerdings die Frage nach den Alternativen. Mit Guirassy und Silva stehen seine beiden etablierten Mittelstürmer bereits gemeinsam auf dem Platz.

Maximilian Beier käme ebenfalls für eine Rolle im Angriff infrage, wird derzeit jedoch auf der Schiene gebraucht. Die Talente Samuele Inacio und Mathis Albert verfügen auf höchstem Niveau noch nicht über entsprechende Erfahrung.

Damit ist die Doppelspitze eine vielversprechende Möglichkeit, die Offensive zu beleben. Wie flexibel Kovac damit über mehrere Spiele hinweg bleibt, ist jedoch offen. Mit Frankfurt, Werder Bremen im DFB-Pokal und Bayern warten nun weitere Aufgaben, bei denen sich die Variante bewähren könnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert