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Neue Rangfolge beim HSV: Ein Stammspieler gerät ins Hintertreffen

Bild: Oliver Hardt/Getty Images

Nach drei HSV-Siegen sitzt Jordan Torunarigha plötzlich draußen. Warmed Omari punktet mit einer Qualität, die Trainer Merlin Polzin schätzt.

In der Innenverteidigung des Hamburger SV hat sich die Rangfolge verschoben. Während Jordan Torunarigha an den ersten vier Bundesligaspieltagen zur Startelf gehörte, blieb er zuletzt zweimal ohne Einsatz. Beim 3:2 in Hoffenheim und dem 1:0 gegen Stuttgart setzte Trainer Merlin Polzin auf Nicolás Capaldo, Sebastiaan Bornauw und Warmed Omari.

Omari überzeugt auf der linken Abwehrseite

Für Omari war diese Entwicklung zunächst kaum absehbar. Nachwirkungen einer Schulterverletzung verzögerten seinen Saisonstart. Bei seinem Comeback als Joker beim 0:5 in Leipzig unterlief ihm zudem ein schwerer Fehler vor dem letzten Gegentreffer.

Die Gelegenheit zur Wende folgte gegen Köln. Weil Bornauw ausfiel, rückte Omari beim 2:1 erstmals in dieser Saison in die Anfangsformation. Torunarigha übernahm das Zentrum der Dreierkette, Omari spielte links und behauptete diesen Platz auch nach Bornauws Rückkehr.

Dass Torunarigha der einzige Linksfuß unter den Hamburger Innenverteidigern ist, verschafft ihm momentan keinen entscheidenden Vorteil. Bornauw erklärte laut der MOPO: „Warmed spielt gerne dort, weil er so oft auf seinen rechten Fuß reinziehen und dann verlagern kann.“

Starke Passwerte trotz einzelner Fehler

Gerade im Spielaufbau liefert Omari Argumente. Gegen Stuttgart brachte der 26-Jährige laut den im Bericht genannten Opta-Daten 96 Prozent seiner 51 Zuspiele zum Mitspieler. Bornauw erreichte 81 Prozent, Capaldo 59 Prozent. Polzin schätzt Omaris Passstärke.

Fehlerfrei blieb sein Auftritt allerdings nicht: Ein leichtfertiger Ballverlust leitete eine Chance für Ermedin Demirovic ein. Zudem gewann Omari nur vier seiner acht Zweikämpfe. In der Schlussphase hielt er trotz Krämpfen durch und blockte mehrere Abschlüsse der Stuttgarter. Die drei jüngsten Siege mit Omari in der Startelf haben die Konkurrenzsituation für Torunarigha damit deutlich verschärft.

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