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Vor Barça-Duell: Ex-Talent sorgt bei PSG für mächtig Wirbel

Bild: Judit Cartiel/Getty Images

Vor dem Champions-League-Kracher gegen Barcelona gibt es bei Paris Saint-Germain offenbar interne Spannungen. Im Mittelpunkt steht ein ehemaliges Barça-Juwel.

Ausgerechnet vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Barcelona sorgt ein ehemaliges Talent der Katalanen bei Paris Saint-Germain für Unruhe. Pedro „Dro“ Fernández wechselte erst im vergangenen Winter nach Frankreich und erhält unter Trainer Luis Enrique inzwischen regelmäßig Einsatzzeit. Doch innerhalb des Vereins soll der Umgang mit dem 18-Jährigen zunehmend kritisch betrachtet werden.

Dro Fernández soll bei PSG bevorzugt werden

Wie die spanische Mundo Deportivo unter Berufung auf L’Équipe berichtet, vermuten einige Verantwortliche und Spieler eine Sonderbehandlung des Mittelfeldtalents. Hintergrund ist offenbar dessen Berater Iván de la Peña, der auch Luis Enrique vertritt.

Dem Bericht zufolge werde die Förderung von Fernández innerhalb der ersten Mannschaft infrage gestellt. Insbesondere im Vergleich zu anderen Talenten wie Senny Mayulu oder Quentin Ndjantou soll die Situation für Unverständnis sorgen. Auch im Nachwuchsbereich gebe es Spannungen, da einige Trainer und Spieler andere Talente für ähnlich vielversprechend halten.

Die Abgänge von Mathis Jangeal zu Famalicão und Aymen Assab zur AS Monaco seien teilweise sogar als Folgen der Verpflichtung des Spaniers wahrgenommen worden.

Barça-Abschied sorgte bereits für Ärger

Fernández hatte Barcelona im vergangenen Winter für acht Millionen Euro verlassen. PSG zahlte damit sogar zwei Millionen Euro mehr als die festgeschriebene Ausstiegsklausel. Barça-Trainer Hansi Flick zeigte sich damals enttäuscht, weil er dem Nachwuchsspieler bereits Einsatzchancen bei den Profis ermöglicht hatte. In Paris werden zwar die technischen Fähigkeiten und die Spielübersicht des 18-Jährigen geschätzt, allerdings gibt es auch Zweifel an seiner körperlichen Durchsetzungsfähigkeit und Konstanz.

Luis Enrique setzt dennoch zunehmend auf Fernández. In fünf der bisherigen sieben Ligaspiele kam der Spanier zum Einsatz, zuletzt zweimal hintereinander von Beginn an. Beide Male wurde er allerdings vor der 60. Minute ausgewechselt. Beim 6:1 gegen Slovan Bratislava in der Champions League spielte er dagegen über die gesamte Distanz. Nun steht das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein an – begleitet von einer Debatte um seine Rolle bei PSG.

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