BundesligaWerder Bremen

Vom Fehlstart zum Höhenflug: Das steckt hinter Werders Wende

Bild: Lars Baron/Getty Images

Nach dem Auftakt-Debakel sahen viele schon die nächste Krisensaison kommen. Sechs Wochen später ist bei Werder Bremen alles anders.

Nach dem 2:2 in Dortmund steht Werder Bremen mit acht Punkten auf Platz sieben und ist seit vier Spielen ungeschlagen. Dabei war der Saisonstart mit einem 1:4 in Freiburg gründlich misslungen.

Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Paderborn am Samstag (15.30 Uhr) könnte die Mannschaft von Daniel Thioune den guten Start nun veredeln. Doch woher kommt der Umschwung?

Eine Mannschaft, die nie aufgibt

Werder ist laut Bild das drittlaufstärkste Team der Liga und führt sogar das Zweikampf-Ranking an. Die Spieler werfen sich in jeden Ball, wie zuletzt in Dortmund zu sehen war.

Schon gegen Augsburg (3:2 nach 0:2) und Köln (1:1) holten die Bremer einen Rückstand auf. Beim BVB kämpften sie sich nach einem 0:2 zurück und belohnten sich in der Nachspielzeit.

Deutlich effizienter vor dem Tor

Im Schnitt erzielt Werder bisher zwei Tore pro Spiel, in der vergangenen Saison war es kaum mehr als eines. Die Bremer brauchen nur noch etwa halb so viele Schüsse für einen Treffer, zudem sind vier Tore nach Standards Liga-Bestwert.

Großen Anteil daran hat Rückkehrer Niclas Füllkrug mit fünf Toren in sechs Spielen. Aber auch Youri Regeer, Chuki und Ludovit Reis schlagen ein, obwohl mit Jens Stage nach einem Sehnenabriss ein wichtiger Spieler ausfällt.

Thioune mit klarer Linie

Auch der Trainer selbst gilt als Faktor: Thioune lebt die Mentalität am Spielfeldrand vor und überrascht Gegner immer wieder mit taktischen Kniffen. Intern wie öffentlich trifft er klare Aussagen, die Spieler wissen genau, was von ihnen erwartet wird.

Den Teamgeist hebt Thioune selbst immer wieder hervor, vor allem den der Ersatzspieler. „Meine ganzen Co-Trainer neben mir – und damit meine ich nicht Christian Groß und Jan Hoeppner, sondern Niklas Stark, Alex Schlager und Cedric Itten – pushen die Mannschaft.“

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