In Unterzahl zum Spitzenreiter: Freiburgs Joker schocken Schalke spät

Bild: Daniela Porcelli/Getty Images
Der SC Freiburg hat gegen Schalke trotz Unterzahl einen späten Heimsieg gefeiert. Zwei Einwechselspieler sorgten für die Entscheidung.
In der 85. Minute flankte Vincenzo Grifo von der linken Seite mustergültig in den Strafraum, wo Keisuke Goto am Fünfmeterraum zum 2:1-Endstand, für Freiburg gegen Schalke, einköpfte. Beide waren als Joker in die Partie gekommen.
Freiburg spielte zu diesem Zeitpunkt bereits seit gut 20 Minuten mit einem Mann weniger. Yuito Suzuki hatte in der 64. Minute Gelb-Rot gesehen, nachdem er Schalkes El-Faouzi auf den Fuß getreten war. Seine erste Verwarnung war laut kicker allerdings etwas kleinlich.
Standards prägen die erste Hälfte
Die erste Halbzeit hatte ganz im Zeichen der Standards gestanden. Nach einer Ecke brachte Maximilian Eggestein Freiburg in Führung (10.), als er einen von Loris Karius parierten Kopfball von Matthias Ginter verwertete.
Schalke glich in der 30. Minute ebenfalls nach einem Standard aus: Mio Backhaus wehrte den Ball vor die Füße von Debütant Adrian Gantenbein ab, dessen abgefälschter Schuss zum 1:1 im Tor landete. Damit endete Freiburgs Serie von fünf Bundesliga-Siegen ohne Gegentor gegen die Königsblauen.
Mit dem Sieg springt Freiburg mit 13 Punkten an die Spitze der Tabelle. Für die Breisgauer ist es der beste Saisonstart ihrer Bundesliga-Geschichte.