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Gladbachs Taktik-Wende: Schröder gibt Blessin plötzlich freie Hand

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Unter Eugen Polanski war die Dreierkette noch unerwünscht. Vor dem Derby gegen Köln gibt Gladbachs Sportchef Rouven Schröder nun grünes Licht.

Bei Borussia Mönchengladbach zeichnet sich vor dem Rheinderby gegen den 1. FC Köln eine überraschende taktische Kehrtwende ab. Während Sportchef Rouven Schröder dem ehemaligen Trainer Eugen Polanski nach dem schwachen Saisonstart noch eine Viererkette vorgegeben hatte, bekommt dessen Nachfolger Alexander Blessin nun wohl freie Hand. Der neue Coach könnte bei seinem Bundesliga-Debüt am Sonntag (15:30 Uhr) ausgerechnet auf die zuvor unerwünschte Dreierkette setzen.

Schröder erklärt den Kurswechsel

Wie die Bild berichtet, bevorzugt Blessin grundsätzlich eine Dreierkette, möchte sein System aber an die vorhandenen Spieler anpassen. „Grundsätzlich verfolge ich einen offensiven Ansatz. Mir geht es darum, mutig zu sein und nach vorn zu verteidigen“, erklärte der 53-Jährige. Entscheidend sei für ihn vor allem die Kompaktheit der gesamten Mannschaft und nicht allein die gewählte Abwehrformation.

Auch Schröder stellt inzwischen die Spielweise über das System. „Der Trainer hat es doch schon richtig gesagt, es geht um den offensiven Ansatz. Das ist das Entscheidende“, erklärte der Sportchef gegenüber der Bild. Bereits Interimstrainer Jan-Moritz Lichte hatte beim 3:4 gegen Mainz wieder eine Dreierkette einsetzen dürfen.

Ob Blessin gegen Köln tatsächlich auf drei Innenverteidiger zurückgreift, bleibt abzuwarten. Zumal der Einsatz von Ko Itakura aufgrund muskulärer Probleme noch fraglich ist. Klar ist dagegen, dass Gladbach nach vier Niederlagen und 16 Gegentoren dringend Stabilität benötigt.

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