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Dauer-Aggro gegen Schiris: Mourinho liefert skurrile Erklärung

Bild: Naomi Baker/Getty Images

José Mourinho gerät regelmäßig mit Schiedsrichtern in Konflikt. Die Verantwortung sieht er jedoch nicht bei sich.

José Mourinho ist ein äußerst erfolgreicher Trainer; unter anderem stehen zwei Champions-League-Siege und nationale Meisterschaftstitel in vier Ländern in seiner Bilanz. Bekannt ist aber auch, dass er regelmäßig mit Schiedsrichtern in Streit gerät.

Mourinho trainiert zum zweiten Mal Real Madrid

Der 63-Jährige, der nun zum zweiten Mal Real Madrid trainiert, lieferte dazu nun eine eigenwillige Erklärung ab. „Ich glaube nicht, dass ich das Problem bin. Ich glaube, das Problem ist das Pech mit den Zeitpunkten, zu denen ich zu einem bestimmten Verein komme“, sagte Mourinho gegenüber dem Corriere dello Sport.

Was er damit meint? Hier griff er zunächst auf seine erste Amtszeit bei Real ab 2010 zurück. „Ich kam bei Real Madrid an, in den wichtigen Zeiten von Negreira. Niemand wusste etwas darüber, aber wir haben es miterlebt.“

Bei der Causa Negreira geht es darum, dass der ehemalige Vizepräsident des Schiedsrichterausschusses, Enríquez Negreira, Zahlungen vom FC Barcelona erhielt. Laut spanischen Behörden wurden zwischen 2001 und 2018 rund sieben Millionen Euro an die Firma „Dasnil 95“ gezahlt. Jene Firma gehörte Negreira.

Skandal in der Türkei

Mourinho lieferte noch ein zweites Beispiel: Er coachte Fenerbahce zwischen 2024 und 2025. Dabei wurde ein großer Wett- und Schiedsrichterskandal öffentlich, bei dem zahlreiche Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter ins Visier der Justiz gerieten.

Die sinngemäße Botschaft von Mourinho lautet also: Er spürt quasi schon vor allen anderen Skandale auf und gerät deshalb mit Schiedsrichtern in Konflikt. Aber eigentlich ist es nicht seine Schuld, er tritt nur für Fairness ein. Die Causa Negreira und der Skandal in der Türkei dienen ihm als Beleg dafür.

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