Erstmals seit 2011: Köln zieht vor dem Derby an Gladbach vorbei

Bild: Christof Koepsel/Getty Images
Vor dem Rheinischen Derby haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. In einer wichtigen Kategorie liegt Köln erstmals seit 2011 wieder vor Gladbach.
Das Rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach bekommt am Sonntag eine ungewöhnliche Ausgangslage. Nicht nur reist die Borussia als Tabellenletzter zum Rivalen. Erstmals seit 2011 besitzt Köln zu diesem Zeitpunkt der Saison auch wieder den wertvolleren Kader.
El Mala sorgt für großen Unterschied zwischen Köln und Gladbach
Wie Transfermarkt.de vor dem 101. Bundesliga-Duell der beiden Klubs vorrechnet, kommt der Kölner Kader aktuell auf einen Marktwert von 158 Millionen Euro. Gladbach liegt mit 135 Millionen Euro deutlich dahinter. Einen erheblichen Anteil an der Entwicklung hat Said El Mala. Der Marktwert des Kölners stieg beim jüngsten Update auf 50 Millionen Euro. Damit trägt der Offensivspieler beinahe ein Drittel zum gesamten Kaderwert des FC bei.
Für Gladbach unterstreicht die Statistik dagegen den schwierigen Saisonstart. Die Mannschaft des neuen Trainers Alexander Blessin hat nach vier Bundesliga-Spielen noch keinen Punkt gesammelt und weist ein Torverhältnis von 6:16 auf. Auch als Tabellenletzter trat die Borussia nur äußerst selten in Köln an. Laut dem Bericht gab es diese Konstellation bislang zweimal. Im November 2010 gewann Gladbach trotz der Roten Laterne mit 4:0 beim FC. Beim zweiten Mal im September 2015 setzte sich Köln durch ein Tor von Anthony Modeste mit 1:0 durch.
Die jüngere Heimbilanz spricht ebenfalls für den FC. Köln blieb in den vergangenen vier Heimspielen gegen Gladbach ungeschlagen und holte zwei Siege sowie zwei Unentschieden. Am Sonntag kommt damit einiges zusammen: Gladbach sucht unter Blessin nach dem ersten Punkt der Saison, während Köln erstmals seit 15 Jahren wieder mit dem wertvolleren Kader in das Rheinische Derby geht.