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Fans machten Druck: Beim BVB zeichnet sich eine Kehrtwende ab

Bild: Frederic Scheidemann/Getty Images

Ein umstrittener Vertrag bringt Borussia Dortmund Millionen ein. Trotzdem zeichnet sich beim BVB nun offenbar eine grundlegende Entscheidung ab.

Bei Borussia Dortmund könnte 2027 eine kontrovers diskutierte Partnerschaft enden. Der BVB tendiert offenbar dazu, den auslaufenden Sponsorenvertrag mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall nicht zu verlängern.

Fanproteste beschäftigen den BVB seit Jahren

Wie Spox unter Berufung auf die Sport Bild berichtet, gibt es innerhalb der Vereinsführung eine erste entsprechende Tendenz. Ein entscheidender Faktor soll dabei das Verhältnis zu den eigenen Fans sein.

Die Partnerschaft mit Rheinmetall hatte nach ihrem Abschluss 2024 für heftige Reaktionen unter den BVB-Anhängern gesorgt. Beim Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt protestierten Fans unter anderem mit Spruchbändern gegen den Deal.

Auch bei einer Mitgliederversammlung wurde die Ablehnung deutlich. 65 Prozent der 855 teilnehmenden Mitglieder stimmten gegen das Sponsoring. Hans-Joachim Watzke bezeichnete das Ergebnis anschließend als „deutliches Signal“, verwies allerdings auch darauf, dass nur ein kleiner Teil der gesamten Mitgliedschaft abgestimmt hatte.

Finanziell wäre ein Ende durchaus relevant. Rheinmetall soll dem BVB nach Angaben der Berichte jährlich bis zu zehn Millionen Euro zahlen. Der Konzern selbst zeigt weiterhin Interesse an einer Fortsetzung. „Wir sind mit der Partnerschaft zufrieden und bewerten sie als Erfolg“, teilte Rheinmetall der Sport Bild mit. Über eine mögliche Verlängerung über 2027 hinaus wolle man gemeinsam mit Borussia Dortmund entscheiden. Gespräche darüber haben bislang offenbar noch nicht begonnen.

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