„Bester Eindruck“: Babbel überrascht mit Urteil über DFB-Keeper

Bild: Maja Hitij/Getty Images
Im DFB-Tor ist weiter vieles offen. Markus Babbel hebt einen Kandidaten besonders hervor, sieht für ihn aber noch ein entscheidendes Hindernis.
Die ersten Spiele unter Jürgen Klopp haben auch im Tor der deutschen Nationalmannschaft neue Eindrücke geliefert. Einer hinterließ bei Markus Babbel dabei besonders Eindruck: Jonas Urbig. Der Bayern-Keeper überzeugte beim DFB-Team, obwohl er in München hinter Manuel Neuer nur die Nummer zwei ist. Genau darin sieht Babbel allerdings auch das größte Problem auf dem Weg zur deutschen Nummer eins.
Babbel lobt Urbig und nennt das große Problem
„Auch wenn er auf mich von allen eingesetzten Torhütern den besten Eindruck gemacht hat und ein Gesicht des Neuanfangs ist“, erklärte der Europameister von 1996 im Interview mit ran. Eine dauerhafte Nummer eins im DFB-Tor sieht Babbel in Urbig derzeit trotzdem noch nicht. „Das würde mich überraschen. Denn dafür müsste er im Verein auch absoluter Stammspieler sein. Also Manuel Neuer verdrängen, und das wird ja nicht passieren.“ Für den 23-Jährigen heißt das aus Sicht des früheren Nationalspielers zunächst: Geduld haben.
Festlegen möchte sich Babbel allerdings auch bei Marc-André ter Stegen nicht. Klopps klare Positionierung für den früheren Barcelona-Keeper habe ihn „etwas gewundert“. Ter Stegen sei lange verletzt gewesen und bei Ajax bislang noch nicht wieder in seiner früheren Topform. Auch Alexander Nübel bringt Babbel deshalb ins Spiel. Der ehemalige Bayern-Keeper habe sich beim VfB Stuttgart „zum absoluten Klasse-Torwart entwickelt“ und mache nach seinem Wechsel zu Beşiktaş ebenfalls einen starken Eindruck.