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Von Mbappé bis Haaland: Die XXL-Pause wird zum Verletzungs-Albtraum

Bild: Burak Kara/Getty Images

Die verlängerte Länderspielpause hinterlässt bei vielen Topklubs Spuren. Zahlreiche Stars kehren mit Verletzungen zurück.

Erstmals dauert das Länderspielfenster im Herbst drei Wochen, in denen die Nationalteams vier statt zwei Spiele bestreiten. Die traditionelle Oktoberpause wurde dafür gestrichen.

Prominentestes Opfer ist Kylian Mbappé, der sich beim Siegtreffer gegen die Türkei eine Verletzung im Knie zuzog. Bei Real Madrid fehlt zudem Ibrahima Konaté.

Sorge um Haaland

Auch Manchester City muss vor dem Duell mit Liverpool um seinen Torjäger zittern. Erling Haaland bat beim 1:2 Norwegens gegen Portugal nach 67 Minuten um seine Auswechslung und verließ den Platz sichtlich angeschlagen.

Norwegens Nationaltrainer Ståle Solbakken versuchte zu beruhigen und verwies auf eine Absprache mit seinem Stürmer. „Wir hatten vereinbart, dass er weiterspielt, bis er das Gefühl hat, nichts mehr beitragen zu können. Wir hatten dabei ungefähr die 60. Minute im Blick“, sagte er.

Premier League besonders betroffen

Hart trifft es vor allem englische Klubs: Liverpool bangt um Cody Gakpo und und muss Alexander Isak nach einer leichten Oberschenkelverletzung genau beobachten. Arsenal sorgt sich um Kai Havertz. Bei Manchester United fallen Bruno Fernandes und Patrick Dorgu aus, Fernandes hatte laut Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus schon gegen Wales mit Schmerzen gespielt.

Sunderland erwischte es sogar doppelt: Brian Brobbey musste mit einer möglichen Muskelverletzung raus, Dan Ballard verletzte sich am hinteren Oberschenkel. Englands Declan Rice hatte bereits vor den Länderspielen verletzungsbedingt absagen müssen.

Auch Bundesliga und LaLiga betroffen

Der FC Bayern verlor Jamal Musiala, der sich schon beim Aufwärmen vor dem Spiel in den Niederlanden eine Muskelverletzung zuzog. Borussia Dortmund muss zudem den Zustand von Nico Schlotterbeck und Julian Ryerson abwarten.

In Spanien sorgt sich der FC Barcelona um Raphinha, der sich bei Brasilien eine leichte Muskelverletzung zuzog, und um Eric García, der mit einer Knieverletzung abreiste.

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