Gewinner und Verlierer bei der SGE: Wem Hütter vertraut und wer kämpft

Bild: Alex Grimm/Getty Images
Nach fünf Pflichtspielen unter Adi Hütter zeichnet sich bei Eintracht Frankfurt ab, wer Vertrauen genießt und wer es schwer hat.
Adi Hütter tüftelt bei Eintracht Frankfurt noch an seiner idealen Startelf, wie die Bild berichtet. Bei einigen Spielern sind die Tendenzen aber schon deutlich zu erkennen.
Burkardt und Doan sind unantastbar
Ganz oben in Hütters Gunst steht Jonathan Burkardt, der als Torjäger, Anführer und erster Verteidiger als unersetzbar gilt. Auch Ritsu Doan zählt zu den Lieblingen des Trainers und spielt in jedem System eine Hauptrolle.
Für Younes Ebnoutalib, mit vier Toren und einer Vorlage der Gewinner des Saisonstarts, stellte Hütter sogar das System um. Nun überlegt der Coach, trotz Dreierkette mit zwei Stürmern zu spielen.
In der Abwehr hat sich Lilian Brassier als konstantester Innenverteidiger etabliert und gilt als heimlicher Abwehrchef. Auf der Sechs ist Raphael Onyedika gesetzt, im Tor bleibt Neuzugang Noah Atubolu die unangefochtene Nummer eins.
Überraschungen und Hoffnungsträger
Zu den positiven Überraschungen gehört Jeremiaha Maluze, der sich vom U21-Spieler zur echten Alternative entwickelt hat. Auch Elias Baum genießt großes Vertrauen, Hütter schätzt vor allem seine Arbeitsmoral.
Kapitän Robin Koch wurde vom Trainer mehrfach gestärkt, unter anderem durch die Umstellung auf eine Dreierkette. Jetzt liegt es an ihm, mit konstanten Leistungen zu antworten.
Die Verlierer des Trainerwechsels
Schwer hat es dagegen Ayoube Amaimouni, denn seine Flügelposition gibt es in Hütters System nicht. Auch Oscar Højlund, unter Vorgänger Riera noch ein Musterschüler, ist nach einer schwachen Einwechslung gegen Freiburg weiter zurückgefallen.
Torhüter Kaua Santos ist nur noch Ersatz und könnte im Winter verliehen werden. Für die Talente Love Arrhov und Malik Pimpong ist derzeit kein Durchbruch in Sicht.