DFB-Team

„Hätte man laufen lassen können?“: Klopp über aberkanntes Burkardt-Tor

Bild: Maja Hitij/Getty Images

Ein Handspiel kostete die DFB-Elf in Thessaloniki einen Treffer. Jürgen Klopp hätte anders entschieden, reagierte aber gelassen.

In der 32. Minute hatte Jonathan Burkardt zum vermeintlichen 1:0 getroffen, nach Videobeweis wurde das Tor für die DFB-Elf aber wegen eines Handspiels von Tom Bischof im Vorfeld zurückgenommen. Nach der Meinung von Jürgen Klopp „hätte man es gerne laufen lassen können“, zumal das Handspiel rund 40 Meter vor dem Tor an der Mittellinie passierte.

„Ich wollte es nur noch mal vor zehn gespielt, war es danach herausragend die Laufwege waren herausragend“, stellte Klopp dazu noch abschließend fest.

Aufregen wollte sich der Bundestrainer bei RTL darüber aber nicht. „Ist ja entschieden worden. Was soll ich machen?“

„Ein unglaubliches Fußballspiel“

Stattdessen zeigte sich Klopp sehr zufrieden, weil er wisse, wo die Mannschaft herkomme. Dass ein Team nach nur einer Woche so auftrete wie in der ersten Hälfte, „das hätte ich nicht geglaubt, weil ich sowas noch nie gesehen habe“.

„Die Jungs haben ein unglaubliches Fußballspiel gemacht“, schwärmte Klopp. Ab etwa der 60. Minute sei die Mannschaft zwar unruhiger geworden, nach dem großen Pensum der vergangenen Tage sei das aber nicht ungewöhnlich.

Die Tür bleibt offen

Besonders hob Klopp Derry Scherhant, Aleksandar Pavlović und Philipp Treu hervor. Im November will er mit einem kleineren Kader weiterarbeiten, ausgeschlossen sei aber niemand: „Es ist für jeden die Tür offen.“

Entscheidend sei die Art, wie die Mannschaft spiele. „Wenn wir kollektiv so verteidigen, wie wir das heute getan haben, dann können die Jungs auf einmal kicken.“

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