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Nach Testspiel-Debakel: So geht Werder jetzt mit der Blamage um

Bild: Selim Sudheimer/Getty Images

Das 0:7 gegen Twente Enschede beschäftigt Werder Bremen weiter. Trainer Daniel Thioune greift durch, Peter Niemeyer fordert eine Reaktion.

Die herbe Niederlage gegen Twente Enschede war für Werder Bremen weit mehr als nur ein misslungener Test. Trainer Daniel Thioune reagierte unmittelbar auf den desolaten Auftritt und strich seiner Mannschaft den ursprünglich freien Samstag. „Ich habe überhaupt kein Verständnis und auch keine Akzeptanz dafür. Das war gar nichts, in allen Bereichen“, sagte Thioune nach der Partie. Am Samstag folgte die Videoanalyse mit der Mannschaft.

Klare Reaktion gegen Dortmund

Auch Peter Niemeyer wollte die Niederlage nicht einfach abhaken. „Ihr erlebt mich ruhig, weil ich finde, dass es wichtig ist, das Spiel gut zu analysieren und klare Erkenntnisse daraus zu gewinnen“, erklärte Werders Leiter Profifußball gegenüber der DeichStube.

Dabei soll es allerdings nicht bei einer nüchternen Analyse bleiben. „Darüber hinaus müssen wir die Themen deutlich ansprechen“, sagte Niemeyer. Fehlende Konzentration, mangelnde Einsatzbereitschaft und zu wenig Widerstandsfähigkeit hatten Werder gegen Twente früh aus der Partie genommen. Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächste Bundesliga-Aufgabe. Am Freitag wartet auswärts Borussia Dortmund. Bis dahin kehren mehrere Nationalspieler zurück und sorgen für zusätzliches Personal.

„Wir werden uns am Freitag mit einem anderen Gesicht präsentieren“, kündigte Niemeyer an. Einen Punkt will Werder aus dem Debakel dennoch mitnehmen: „Es funktioniert nur, wenn wir es gemeinsam angehen, und zwar alle mit 100 Prozent.“ Nach dem starken Saisonstart mit sieben Punkten aus vier Bundesliga-Spielen soll das 0:7 damit vor allem als deutlicher Warnschuss dienen und nicht als Beginn eines Stimmungsumschwungs.

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