1. FC Nürnberg2. Liga

30 Millionen oder Aufstieg? Nürnberg vor einer schwierigen Entscheidung

Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

Der 1. FC Nürnberg könnte im Winter einen Rekordverkauf landen. Der Preis für den Top-Torjäger ist zuletzt deutlich gestiegen.

Im Sommer forderte der 1. FC Nürnberg für Mohamed Ali Zoma noch rund 20 Millionen Euro, jetzt könnten es laut kicker bis zu 30 Millionen sein. Der 22-Jährige hat seinen Wert mit sechs Toren in sieben Pflichtspielen und seinem Debüt für Italien noch einmal kräftig gesteigert.

Beim 0:2 gegen Belgien in Rom wurde Zoma in der Schlussphase eingewechselt und schrieb damit Geschichte. Er ist der erste Profi aus der 2. Bundesliga, der für die Squadra Azzurra zum Einsatz kam.

Rasanter Aufstieg aus der Serie C

Dabei hatte Nürnberg den Angreifer erst im Sommer 2025 für rund 1,5 Millionen Euro vom italienischen Drittligisten AlbinoLeffe geholt. In seiner ersten Saison traf er 14-mal, im Sommer meldeten laut Zoma unter anderem Werder Bremen und der FC Augsburg Interesse an.

Ein Verkauf im Winter wäre für den Club allerdings ein sportliches Risiko, denn Nürnberg spielt um den Aufstieg in die Bundesliga. Finanziell ist der Verein dank lukrativer Verkäufe in den vergangenen Jahren ohnehin gut aufgestellt.

Bewährtes Modell als Lösung?

Denkbar wäre deshalb ein Verkauf mit direkter Rückleihe für die Rückrunde. Mit diesem Modell hatte der Club bereits bei Nathaniel Brown, der damals zu Eintracht Frankfurt wechselte und heute beim FC Bayern spielt, und bei Stefanos Tzimas gute Erfahrungen gemacht.

Zoma selbst scheint mit Nürnberg ohnehin noch einiges vorzuhaben. „Denn wir wollen hier etwas Besonderes schaffen“, sagte er der Sport Bild.

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