Milan oder Werder? Diese Entscheidung ging gründlich schief

Bild: David Hecker/Getty Images
Ein ehemaliger Liverpool-Star wäre 2023 beinahe beim AC Mailand gelandet, stattdessen wählte er Werder Bremen und wurde zum Flop.
Naby Keïta verriet im Interview mit dem italienischen Portal MilanNews, dass er beinahe beim italienischen Klub gelandet wäre, stattdessen ging er jedoch zu Werder Bremen. Nach den vielen Verletzungen in Liverpool habe er vor allem Kontinuität und regelmäßige Einsätze gebraucht.
Gemeinsam mit seinem Berater habe er sich deshalb für Werder entschieden, wo er sich mehr Spielzeit versprach. Milan galt damals als interessiert, der Mittelfeldspieler war mit auslaufendem Vertrag bei mehreren Klubs gefragt.
Nur fünf Bundesliga-Spiele
In Bremen ging der Plan allerdings nicht auf. Keïta kam im Sommer 2023 ablösefrei vom FC Liverpool, verletzte sich aber schon vor dem Saisonstart und fiel mehrere Wochen aus.
Am Ende standen für ihn nur fünf Bundesliga-Einsätze für Werder zu Buche. Im April 2024 eskalierte die Situation dann endgültig.
Eklat vor dem Leverkusen-Spiel
Keïta erfuhr vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen, dass er nicht in der Startelf stehen würde. Daraufhin fuhr er nicht mit der Mannschaft nach Leverkusen, sondern kehrte nach Hause zurück. Werder suspendierte ihn anschließend bis zum Saisonende, verhängte eine erhebliche Geldstrafe und schloss ihn vom Mannschaftstraining aus.
Auch in der folgenden Saison kehrte er nicht ins Mannschaftstraining zurück und arbeitete individuell. Im August 2024 teilte Werder mit, gemeinsam mit Keïta und dessen Berater nach einer neuen Herausforderung zu suchen.
Anfang 2025 wechselte Keïta zunächst auf Leihbasis zu Ferencváros Budapest. Nach Ablauf der Leihe wurde der Transfer im Januar 2026 endgültig vollzogen.
Kein Wunder, dass er heute etwas wehmütig auf den geplatzten Wechsel nach Italien blickt. „Es wäre schön gewesen, für Milan zu spielen“, sagte Keïta.