BundesligaEintracht Frankfurt

Ex-Eintracht-Coach spricht über kuriose Entlassung

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Ein ehemaliger Trainer von Eintracht Frankfurt hat erstmals über seine kuriose Entlassung in diesem Jahr gesprochen.

Nach nur sechs Pflichtspielen musste Dino Toppmöller, der Ex-Eintracht-Coach, in Lens gehen, obwohl er zuvor den französischen Supercup gegen Paris Saint-Germain und ein Champions-League-Spiel bei Slavia Prag gewonnen hatte.

Wie er im Podcast „Spielmacher“ seiner Beratungsagentur 360Media erzählt, forderte die Klubführung kurz darauf die Trennung von seinem langjährigen Assistenten Nelson Morgado.

Morgado gelte als zu fordernd und störe die Chemie im Trainerteam, hieß es. Für den Fall, dass Toppmöller nicht mitzieht, gab es eine klare Ansage.

„Dann haben sie gesagt, sie sehen diesen Schritt als so zwingend notwendig an, dass, wenn ich es nicht akzeptiere, sie einen großen Cut machen müssen“, berichtet Toppmöller. Er hielt trotzdem zu Morgado und verlor deshalb seinen Job.

„Sind die nicht mehr ganz dicht?“

Damit verpasste Toppmöller auch das Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool an der Anfield Road. Eine echte Abwägung war das für ihn trotzdem nicht.

„Für mich war es keine Überlegung wert, jemanden fallen zu lassen, der nichts Außergewöhnliches gemacht hat“, sagt er. Ihm sei wichtig, heute noch in den Spiegel schauen zu können.

Vater Klaus Toppmöller fragte seinen Sohn nach dem Rauswurf nur: „Sind die nicht mehr ganz dicht?“ Der Trainer selbst blickt schon wieder nach vorn: „Ich brauch’ jetzt kein Jahr Pause.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert